Blättersalat

Buchenblätter im Mai.
Buchenblätter im Mai.

Bis Juni kann man „Bäume essen“ – das heißt, ihre frischen, jungen Triebe und auch die Keimlinge. Später werden die Blätter hart und lagern auch Gerbstoffe ein, die dann nicht mehr so schmackhaft sind.

Besonders lecker sind die Rotbuchen. Davon kann man die zarten Blätter verwenden und auch die Buchenschößlinge. Diese ganz jungen Bäumchen mit ihren runden dunkelgrünen Keimblättern kann man im Ganzen ganz leicht aus dem Boden ziehen und wie die helleren frischen Austriebe als Gemüse kochen oder dünsten. Würzig ist ein Salat damit, weil die Blätter eine ganz feine Säure besitzen.

Für einen gemischten „Blättersalat“ können verwendet werden:
Buchenblätter und Schösslinge, Blätter der Sommerlinde und Blütenknospen, Birkenblätter, ganz junge Eichenblätter – sie bilden früh zuviel Gerbstoffe, Weidenblätter, Ahornblätter und auch junge Fichtenspitzen. Man kann ihn auch mit verschiedenen Wildkräutern mischen und mit Blüten schmücken.

Kleingeschnitten auf ein Butterbrot gestreut sind die Blättchen ein schneller und wirklich außergewöhnlicher Genuss.